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Berliner Referenzzentrum für Lymphom- und Hämatopathologie
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Was ist Pathologie?

Der Begriff Pathologie setzt sich aus den beiden griechischen Wörtern
páthos - Leiden(schaft), die Sucht, das Pathos, die Krankheit und
lógos - das Wort, die Vernunft, Lehre zusammen
und bedeutet "Die Lehre von den Leiden". Die Pathologie beschäftigt sich also mit den makroskopisch und feingeweblich fassbaren Manifestationen von Krankheiten sowie deren Ursachen und Entstehungsmechanismen. Makroskopisch bezieht sich hier auf Veränderungen, die mit dem bloßen Auge erkennbar sind. Feingewebliche (histologische) Veränderungen sind hingegen nur unter dem Mikroskop erkennbar.

Entgegen der in der Öffentlichkeit lange vorherrschenden Meinung beschränkt sich die Tätigkeit eines Pathologen nicht auf die Obduktion von Verstorbenen. Der weit überwiegende Teil der Arbeit umfasst die Untersuchung von Gewebeproben von lebenden Patienten. Das Ergebnis dieser feingeweblichen (histologischen) Untersuchungen stellt häufig eine wesentliche Grundlage für die therapeutischen Entscheidungen der klinischen Kollegen dar. So werden z.B. fast alle Tumordiagnosen von Pathologen gestellt.